Leo XIV.: "Das tägliche Brot von Millionen von Menschen darf nicht zur Geisel des Krieges werden!" - Andere Länder auf Getreideimporte angewiesen
Vatikanstadt, 11.10.2026 (KAP) Papst Leo XIV. hat an Russland appelliert, die Getreide-Exporte aus der Ukraine in andere Länder nicht zu verhindern. Beim Sonntagsgebet auf dem Petersplatz sagte der Papst: "Der Krieg in der leidgeprüften Ukraine verursacht weiterhin Leid weit über ihre Grenzen hinaus, vor allem in den ärmsten Ländern, wo viele Menschen auf Getreideimporte angewiesen sind. Ich richte einen eindringlichen Appell an die Konfliktparteien, den sicheren Transport von Getreide über das Schwarze Meer zu ermöglichen."
Weiter sagte der Papst: "Das tägliche Brot von Millionen von Menschen darf nicht zur Geisel des Krieges werden!" Die Ukraine gilt als eine der Kornkammern der Welt. Vor allem in Afrika sind zahlreiche Länder von ukrainischen Getreidelieferungen abhängig. Im Laufe des Krieges hat Russland die entsprechenden Transporte trotz anderslautender Abkommen wiederholt massiv behindert.