Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Nachrichten
  • Dossier
  • Media
    • Fotos
    • Audios
    • Videos
  • Produkte
  • Redaktion
  • Impressum
  • Kontakt
  • Datenschutz & Cookies
Login
Noch kein Kunde?
Hier finden Sie unsere Produkte

Passwort vergessen?
Hauptmenü anzeigen
Produkte
Produkte
Suche
Login
Inhalt:
Graz-Seckau
Bild Copyright: © Michaela Sohn-Kronthaler

Oral-History-Projekt am Grazer Institut für Kirchengeschichte

25.10.2026 09:18
Österreich/Kirche/Wissenschaft/Geschichte/Kirchengeschichte
Kirchenhistorikerin Sohn-Kronthaler sammelt Erinnerungen an die Grazer Katholisch-Theologische Fakultät seit 1945
Graz, 25.10.2026 (KAP) Erinnerungen von Zeitzeuginnen und -zeugen an die Grazer Katholisch-Theologische Fakultät seit 1945 werden nun im Rahmen eines Oral-History-Projekts am Grazer Institut für Kirchengeschichte und Kirchliche Zeitgeschichte systematisch gesammelt. Das von der Institutsleiterin Prof. Michaela Sohn-Kronthaler initiierte und geleitete Projekt ist Teil ihrer fakultätsgeschichtlichen Forschungen. Im Mittelpunkt stehen persönliche Erinnerungen und individuelle Wahrnehmungen. Auf diese Weise könne auch abseits schriftlicher Quellen ein differenzierteres Bild der Vergangenheit gezeichnet werden, erklärte die Grazer Kirchenhistorikerin gegenüber Kathpress.

Der Start erfolgte am 20. Oktober mit den von Sohn-Kronthaler aufgezeichneten Erinnerungen des ehemaligen Generalvikars der Diözese Graz-Seckau, Prälat Leopold Städtler. Der heute 101-Jährige ist der älteste lebende Absolvent der Grazer Katholisch-Theologischen Fakultät. Er studierte an der Universität Graz von 1945 bis 1950 Katholische Theologie. (Auszüge aus dem Gespräch auf der Website des Instituts: https://kirchengeschichte.uni-graz.at/de/ueber-das-institut/theologie-im-zeitzeugnis-ein-oral-history-projekt/praelat-staedtler-im-gespraech/)

Mit Hilfe der Oral-History-Methode werden nun weitere Personen befragt, die mit der Grazer Katholisch-Theologischen Fakultät in Beziehung standen oder stehen: als Lehrende, als Absolventinnen und Absolventen, als Mitarbeitende im nichtwissenschaftlichen Bereich sowie durch ihre enge Zusammenarbeit mit der Fakultät. Die Entwicklung der Fakultät soll laut Sohn-Kronthaler in Forschung und Lehre, in personeller Hinsicht, in Bezug auf Fachdisziplinen, Schwerpunktsetzungen und Veränderungen möglichst breit dokumentiert und analysiert werden.

Gefragt werde u. a. nach Beweggründen für die Studienwahl, nach Relevanz des Studiums für den eigenen persönlichen Lebensweg wie auch für den Beruf. Theologie-Absolventinnen und -Absolventen waren und sind bekanntlich nicht nur im kirchlichen Dienst, wie etwa in der Seelsorge und im Religionsunterricht sowie in der Diözesan- und Ordensleitung beruflich verankert, sondern auch in Medien, Politik, Wissenschaft und im sozialen Bereich.

Auszüge aus den Gesprächen mit den Zeitzeuginnen und Zeitzeugen werden kontinuierlich auf der Website des Kirchengeschichte-Instituts präsentiert und darüber hinaus via Social Media verbreitet. Geplant sei auch eine umfassende Publikation dieser Gespräche.

(Kontakt: Ao. Univ.-Prof.in Michaela Sohn-Kronthaler, Universität Graz, Heinrichstraße 80, A-8010 Graz, Tel. 0043 316 380 3200, https://kirchengeschichte.uni-graz.at)
zurück

  • Impressum
  • Kontakt
  • Datenschutz & Cookies
Katholische Presseagentur Kathpress
1010 Wien, Singerstraße 7/6/2
Tel: +43 / 1 / 512 52 83


© 1947-2026 KATHPRESS - Katholische Presseagentur Österreich
nach oben springen