Kirchenangriff: Mutmaßliche Attentäter in Jordanien festgenommen
26.10.202611:04
Jordanien/Terrorismus/Kirche/Minderheiten
Drei Männer stehen im Verdacht, am Freitag an dem tödlichen Anschlag auf eine griechisch-orthodoxe Kirche in der südjordanischen Provinz Karak beteiligt gewesen zu sein
Amman, 26.10.2026 (KAP/KNA) Jordanische Sicherheitskräfte haben drei bewaffnete Männer festgenommen, die im Verdacht stehen, an dem tödlichen Anschlag auf eine Kirche in der südjordanischen Provinz Karak beteiligt gewesen zu sein. Die Männer seien am Montagmorgen in einem verlassenen Haus in der Provinz aufgespürt worden, erklärte die jordanische Strafverfolgungsbehörde (PSD) laut Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur "Petra", meldet die Nachrichtenagentur KNA.
Die Verdächtigen widersetzten sich demnach der Festnahme und lieferten sich ein Feuergefecht mit den Sicherheitskräften, bei denen alle drei verletzt wurden. Details zur Identität der Festgenommenen teilte die Behörde nicht mit.
Keine Toleranz für Terrorismus
Jordanien habe geschworen, dass die Terroristen nicht ungestraft davonkommen werden, kommentierte König Abdallah II. auf der Plattform X die Festnahme. "Kein Verfechter finsterer Ideologien, die die Jordanier spalten, wird toleriert werden."
"Jordanien rächt das Blut seiner Märtyrer", schrieb Regierungssprecher und Minister für Regierungskommunikation Mohammed al-Momani auf X. Es gebe in Jordanien keinen Platz für Terrorismus.
Unbekannte Täter hatten am Freitag in der griechisch-orthodoxen Kirche von Hamoud auf Teilnehmer einer Beerdigung geschossen und neun Menschen getötet sowie über 30 weitere verletzt.
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