TV- und Radioprogramm widmet sich Glaube, Sterben und Trauer - Gottesdienste in ORF III und auf Ö1
Wien, 29.10.2026 (KAP) Mit Gottesdiensten, Dokumentationen und Sendungen zu Glaube, Sterben und Trauer begleitet der ORF den Reformationstag am 31. Oktober sowie die katholischen Feiertage Allerheiligen und Allerseelen am 1. und 2. November. Das Programm umfasst Beiträge in ORF 2, ORF III und Ö1. Auf ORF ON stehen die TV-Sendungen live und on demand zur Verfügung.
Gottesdienste zum Reformationstag und zu Allerheiligen
Am Samstag, 31. Oktober, überträgt ORF III um 10.05 Uhr den evangelischen Gottesdienst zum Reformationstag live aus der Christuskirche in Wien-Favoriten. Bischöfin Cornelia Richter und Pfarrer Michael Wolf feiern die Messe. Für die musikalische Gestaltung sorgen Chor und Instrumentalensemble der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit Werken der protestantischen Barockmusik unter der Leitung von Manuel Schuen. Der Gottesdienst wird auch auf Ö1 übertragen.
Am Sonntag, 1. November, überträgt ORF III um 10 Uhr den katholischen Gottesdienst zu Allerheiligen aus der Pfarrkirche St. Pankraz in Reinprechtspölla in Niederösterreich. Pfarrer Sebastian Christoph Schmölz feiert die Messe mit der Gottesdienstgemeinde. Bereits um 9.30 Uhr ist die Sendung "Pfarrer Dominik Toplek im Gespräch mit Vanessa Schelling" zu sehen. Dabei geht es um Glauben, persönliche Überzeugungen und mögliche neue Wege für die Kirche.
Sendungen zu Sterben und Trauer
In der Sendung "Was ich glaube" beschäftigt sich Karin Weiler, Schwester der Gemeinschaft Caritas Socialis, am 1. November um 16.55 Uhr in ORF 2 mit der Frage "Was bedeutet Sterben in Würde?".
Zwei Ausgaben der Reihe "FeierAbend" widmen sich ebenfalls dem Lebensende: Die Sendung "Ärztin zwischen Leben und Sterben" stellt am 1. November um 20 Uhr in ORF 2 die Medizinerin Annette Henry vor. Als Mitglied eines mobilen Teams begleitet sie schwerkranke Kinder und ihre Familien - von der Diagnose an, oft über Jahre und häufig bis zum Tod.
Die zweite Ausgabe, "Die Kunst des Ausklangs", ist am 2. November um 16.45 Uhr zu sehen. Iris Krall-Radulian arbeitet neben ihrer Tätigkeit als Konzertgeigerin in der palliativen Geriatrie der Caritas Socialis. Dort setzt sie Musik ein, um Patientinnen und Patienten zu unterstützen.
Dokumentationen über Friedhöfe und Bestattungskultur
Die ORF-2-"kulturMATINEE" zeigt am 1. November um 9.05 Uhr die Dokumentation "Leben für den Tod - Menschen am Zentralfriedhof". Der Film begleitet Menschen, die auf dem Wiener Zentralfriedhof arbeiten oder sich dort aufhalten, darunter einen Totengräber, eine Baumpflegerin und ein "Grufti-Pärchen".
Das "Österreich-Bild am Feiertag" des ORF Salzburg widmet sich am 1. November um 18.30 Uhr in ORF 2 dem Thema Trauer. Die Sendung "Mitten im Leben - Vom Umgang mit Trauer" zeigt, welche Bedeutung Friedhöfe als Orte der Ruhe und des Gedenkens haben. Im Mittelpunkt stehen der Friedhof St. Sebastian, der Friedhof St. Peter und der Kommunalfriedhof in Salzburg.
ORF III zeigt am 1. November um 8.55 Uhr, vor der Übertragung des Allerheiligen-Gottesdienstes, die Dokumentation "Der Tod: Das muss ein Wiener sein!". Sie beleuchtet die Wiener Begräbniskultur - von der "schönen Leich'" über Ehrengräber und die Kapuzinergruft bis zu den Bestattungen auf dem Friedhof der Namenlosen.
Anschließend widmet sich der Film "Magischer Herbst - Das ewige Licht zu Allerheiligen und Allerseelen" (11 Uhr) den niederösterreichischen Traditionen des Totengedenkens. Dazu zählen Friedhofsbesuche, Blasmusik und Geschenke für die Patenkinder ebenso wie das traditionelle Gödenkipfl, Allerheiligenstrietzel, Selabrot und eine Wein- oder Mostjause.
Reformationstag und Allerheiligen in Ö1
Die Ö1-Sendung "Gedanken für den Tag" beschäftigt sich von 27. bis 31. Oktober jeweils um 6.57 Uhr mit dem Reformationstag und den Errungenschaften der Reformation vor 509 Jahren. Am 31. Oktober überträgt Ö1 um 10.05 Uhr den Reformationsgottesdienst aus der Christuskirche in Wien-Favoriten, der auch in ORF III live zu sehen ist.
Zu Allerheiligen nimmt die Sendung "Memo - Ideen, Mythen, Feste" am 1. November um 18.15 Uhr unter dem Titel "Aus Sorge um das Seelenheil" sogenannte Confraternitates, also Bruderschaften, in den Blick. Deren zentraler Zweck war die Förderung der Frömmigkeit. Sie spielten auch eine wichtige Rolle bei der Rekatholisierung des Landes nach der Reformation.
(Diese Meldung ist Teil eines Kathpress-Themenpakets zu Allerheiligen und Allerseelen. Alle Meldungen des Schwerpunkts sind abrufbar unter www.kathpress.at/allerheiligen)