Verheerende Kollision mit mindestens 68 Toten - Papst-Telegramm versichert Opfern und ihren Angehörigen Gebet und Anteilnahme
Vatikanstadt/Toledo, 29.10.2026 (KAP) Papst Leo XIV. trauert um die Opfer der Zugkollision im spanischen Urda mit mindestens 68 Toten und vielen Verletzten. Er sei "zutiefst betroffen von der schmerzlichen Nachricht über das tragische Eisenbahnunglück", heißt es in einer am Donnerstag vom Vatikan veröffentlichten Nachricht an den Erzbischof von Toledo, Francisco Cerro Chaves. Der Papst bete für die Verstorbenen, heißt es weiter. Den Angehörigen bekundet er sein tief empfundenes Beileid und seinen Trost, den Verletzten wünsche er eine baldige Genesung. Die Einsatzkräfte ermutigt er, in ihrem Rettungs- und Hilfseinsatz fortzufahren.
Allen erteilt Leo XIV. "von Herzen den tröstenden apostolischen Segen - als Zeichen der Hoffnung im auferstandenen Herrn", heißt es abschließend in dem auf Spanisch verfassten Text. Wie üblich bei päpstlichen Telegrammen ist das Schreiben von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin im Namen des Kirchenoberhaupts unterzeichnet. Die Erzdiözese Toledo hatte für diesen Donnerstag zu einem Trauergeläut aufgerufen. Um die Mittagszeit sollen in allen Kirchen die Glocken im Andenken für die Opfer des Unglücks und ihre Angehörigen läuten. Zudem rief Spaniens Regierung eine dreitägige Staatstrauer aus.
Am Mittwochmorgen stießen in der Provinz Toledo, südlich von Madrid, zwei Hochgeschwindigkeitszüge gegeneinander. Dabei kamen mindestens 68 Menschen ums Leben, zahlreiche weitere Personen wurden verletzt. In den Zügen der staatlichen Bahngesellschaft Renfe und des privaten Anbieters Iryo befanden sich laut den Angaben insgesamt mehr als 540 Passagiere. Die Wucht des Zusammenstoßes war so groß, dass mehrere Waggons des Iryo-Zuges einen Bahndamm hinunterstürzten.