Über 150 betreuungsbedürftigen Personen sowie Angehörige, zahlreiche ehrenamtliche Betreuer, Ärzte, Pflegekräfte und Geistliche vom 24. bis 31. Oktober in der Ewigen Stadt
Wien/Rom, 31.10.2026 (KAP) Für 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Österreich ist Rom in dieser Woche ein besonderer Ort der Begegnung, des Glaubens und der gelebten Solidarität: Von 24. bis 31. Oktober 2026 führt der Malteser Hospitaldienst Austria eine große Wallfahrt in die Ewige Stadt durch. Mit dabei sind mehr als 150 Menschen, die aufgrund von Krankheit, Behinderung oder altersbedingten Einschränkungen auf Unterstützung angewiesen sind, wie die Hilfsorganisation in einer Aussendung am Freitag festhielt. Deswegen werden die betreuungsbedürftigen Pilger von zahlreichen ehrenamtlichen Maltesern, medizinischem und Pflege-Fachpersonal sowie Seelsorgern in Rom begleitet.
"Was unsere Gemeinschaft ausmacht ist, dass wir füreinander da sind, dass wir aufeinander achten, dass wir gemeinsam lachen, beten, feiern und versuchen auch die Sorgen des Lebens miteinander teilen", so Johann-Philipp Spiegelfeld, Kommandant des Malteser Hospitaldienstes Austria, über die generationenübergreifende Wallfahrt.
Der kürzlich neu ernannte Chefkaplan des Souveränen Malteser-Ritter-Ordens in Österreich, Propst Klaus Sonnleitner, unterstrich die spirituelle Dimension der Pilgerreise: "Eine Wallfahrt ist weit mehr als eine Reise zu heiligen Orten. Sie ist ein gemeinsamer Weg des Glaubens, auf dem Menschen einander tragen - im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Gerade dort, wo Krankheit, Alter oder Behinderung Grenzen setzen, wird sichtbar, dass christliche Gemeinschaft niemanden zurücklässt."
Auf dem Programm der Pilgergruppe stehen Hl. Messen und Andachten im Petersdom, im Pantheon, in der Sixtinischen Kapelle, in S. Giovanni in Laterano und in Castel Gandolfo. Der Besuch der Generalaudienz von Papst Leo XIV. am Mittwoch sei dabei ein Höhepunkt für viele der mitgereisten Pilger gewesen.