Gutgelaunter Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
31.10.202615:59
Vatikan/USA/Papst/Hochschule/Sport/Jugendliche
Robert Francis Prevost, seit eineinhalb Jahren Papst Leo XIV., studierte als junger Mann an der Villanova-Uni in den USA. Am Samstag erhielt er von dort Besuch - eine Gelegenheit für ihn, sich als Sportsmann zu zeigen.
Vatikanstadt, 31.10.2026 (KAP) Papst Leo XIV. hat sich einmal mehr als begeisterter Sportfan gezeigt. Am Samstag empfing er eine große Abordnung rund um die Basketballteams der US-Universitäten Notre Dame und Villanova.
"Aufgewachsen im Süden von Chicago, hörten wir oft 'Go Irish'!", spielte er auf den Schlachtruf der University of Notre Dame (Indiana) an. "Aber wie ihr alle wisst, hat Prevost seinen Abschluss in Villanova gemacht!", rief der als Robert Francis Prevost geborene Papst unter dem Jubel Tausender in der vatikanischen Audienzhalle. Die Basketballteams der beiden katholischen Hochschulen treten am Sonntag in Rom gegeneinander an.
"Der Papst ist neutral - Prevost nicht"
"Der Papst stellt sich auf keine Seite", so das sichtlich gut gelaunte Kirchenoberhaupt - und ergänzte augenzwinkernd: "Prevost hat eine andere Meinung, aber das wollen wir jetzt lassen." Leo XIV. ist seit seiner Jugend sportinteressiert, spielt in seiner Freizeit Tennis, schwimmt, reitet und treibt Fitnesssport.
Aus den Händen einer jungen Sportlerin erhielt er einen goldenen Basketball, den er zur Freude des Publikums sofort aufprellen ließ, als wolle er losdribbeln. Als er für ein Foto zwischen Sportlerinnen und Sportlern platziert wurde, trat der etwa 1,75 Meter große Papst mit einem beherzten Rückwärtsschritt auf das kleine Podest hinter ihm, um neben den baumlangen jungen Leuten größer zu wirken.
An der Augustiner-Universität Villanova nahe Philadelphia hatte Leo XIV. 1977 einen Bachelor in Mathematik erworben. Später machte er in Rom einen Doktor im Fach Kirchenrecht.
"Sport ist Medizin für Leib und Seele"
Sport sei Mittel zur Förderung von Werten wie Geschwisterlichkeit, Solidarität, Frieden, Menschenwürde und Bildung. "Dies ist in einer Zeit, die von der durch Technologie entstehenden Distanz geprägt ist, zunehmend notwendig", so der Papst in seinem Grußwort. "Sport ist Medizin für Leib und Seele, wenn er richtig betrieben wird."
Mit Blick auf das Hochfest Allerheiligen am Sonntag sagte der Papst, jeder Mensch habe die Fähigkeit zur Heiligkeit. "Wir sind daher aufgerufen, dafür zu sorgen, dass jeder Aspekt unseres Lebens, einschließlich unserer sportlichen Aktivitäten, uns dabei hilft, Gott und unseren Nächsten zu lieben."