Kurz vor Papstbesuch: Kirche in Peru trauert um zwei Bischöfe
02.11.202611:33
(zuletzt bearbeitet am 02.11.2026 um 11:35 Uhr)
Peru/Kirche/Bischöfe/Tod/Papstbesuch
Cuscos Erzbischof Alarcon erliegt zwei Wochen vor Papstbesuch in seiner Bischofsstadt den Folgen einer Krebserkrankung - Auch Bischof Carrion aus der Diözese Puno gestorben
Lima, 02.11.2026 (KAP) Eineinhalb Wochen vor Ankunft von Papst Leo XIV. in seiner alten Heimat Peru trauert die Ortskirche um zwei Diözesanbischöfe: Der Erzbischof von Cusco, Richard Alarcon, erlag am 30. Oktober im Alter von 74 Jahren den Folgen einer Krebserkrankung. Am Allerheiligen-Tag (1. November) gab die ebenfalls im Süden Perus gelegene Diözese Puno den Tod ihres Bischofs Jorge Carrion bekannt. Der 76-Jährige starb in einem Spital in der Hauptstadt Lima.
Cuscos Erzbischof Alarcon hatte bis zuletzt an den Vorbereitungen des Papstbesuches, der auch eine Station in seiner Bischofsstadt umfasst, mitgearbeitet. Leo XIV. wird am 15. November in die frühere Hauptstadt des Inkareichs kommen. Das Portal "RPP" berichtete laut deutscher Katholischer Nachrichtenagentur (KNA) am Sonntag, der Vatikan habe bereits vor etwa sechs Wochen Cuscos derzeitigen Weihbischof, Lizardo Estrada, zum Koadjutor-Erzbischof ernannt. Damit habe er das Recht auf direkte Nachfolge und übernimmt automatisch das Amt des Erzbischofs.
Im Rahmen seiner Südamerika-Reise vom 6. bis 17. November wird der Papst nach den Stationen Uruguay und Argentinien auch Peru besuchen. Vor seiner Zeit als Papst wirkte Robert Francis Prevost, so Leos bürgerlicher Name, rund 20 Jahre lang in Peru - zunächst als Missionar, dann als Bischof. Von 2020 bis 2021 übernahm er als Bischof von Chiclayo auch die Übergangsleitung der Diözese Callao. Während der Corona-Pandemie, die in Peru prozentual besonders viele Todesopfer forderte, organisierte Bischof Prevost in Callao unter anderem die Verteilung von Lebensmitteln.
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