Steirischer Benediktiner im 56. Lebensjahr gestorben
Admont/Graz, 04.11.2026 (KAP) Der steirische Benediktinerpater und frühere langjährige Vatikan-Mitarbeiter Wolfgang Fischer-Felgitsch ist tot. Wie das Stift Admont mitteilte, starb Fischer-Felgitsch, der zuletzt seit 2021 Seelsorger in mehreren Gemeinden im Liesingtal in der Obersteiermark war, am 31. Oktober im 56. Lebensjahr in einem Spital in Graz. Vor seiner Rückkehr nach Österreich hatte Ordensmann aus dem Stift Admont ab 2009 zwölf Jahre lang in der Päpstlichen Präfektur im Vatikan gearbeitet. Er war dort für die Begleitung von Pilgern, die Vorbereitung von Generalaudienzen und Begegnungen mit dem Papst zuständig.
Der gebürtige Grazer war 1999 in das Stift Admont eingetreten und studierte Theologie in Salzburg und an der Benediktinerhochschule Sant' Anselmo in Rom. 2003 legte Fischer-Felgitsch die Ewige Profess ab, 2006 wurde er zum Priester geweiht.
Der Lebensweg des Ordensmanns sei über viele Jahre von schweren Krankheiten geprägt gewesen, denen er mit großer Glaubensstärke begegnete, heißt es in der Parte. Nach einem körperlichen Zusammenbruch sei Fischer-Felgitsch ins Landeskrankenhaus Graz gekommen, wo er am 31. Oktober starb.
Am 7. November (9.30 Uhr) wird im Stift Admont das Requiem für den Verstorbenen gefeiert. Beerdigt wird Wolfgang Fischer-Felgitsch am 10. November, seinem Wunsch entsprechend auf dem St.-Peter-Stadtfriedhof in Graz.
Steirischer Benediktiner war in der Päpstlichen Präfektur etliche Jahre lang für die Pilger-Begleitung, die Vorbereitung von Generalaudienzen und Begegnungen mit dem Papst zuständig