Kirchenoberhaupt am Flughafen von Staatspräsident Orsi und Vertretern der Ortskirche um Kardinal Sturla begrüßt
Montevideo, 06.11.2026 (KAP) Papst Leo XIV. ist am Freitagabend in Montevideo gelandet. Sein Airbus A330-900 der Fluggesellschaft ITA landete nach einem mehr als 13-stündigen Flug um 20.20 Uhr mitteleuropäischer Zeit in der Hauptstadt von Uruguay. Das kleine südamerikanische Land ist das erste Ziel einer elftägigen Südamerikareise, die das 71-jährige Kirchenoberhaupt ab Sonntag auch nach Argentinien und ab Mittwoch (11. November) in seine zweite Heimat Peru führen wird.
Auf dem Flughafen Montevideo-Carrasco "General Cesáreo L. Berisso" wurde der Papst von Uruguays Staatspräsident Yamandú Orsi und Vertretern der Ortskirche um Kardinal Daniel Sturla begrüßt. Nach der kurzen Begrüßungszeremonie am Airport stand für Leo XIV. ein Treffen mit Vertretern von Staat und Zivilgesellschaft auf der Plaza Independencia im Herzen von Montevideo auf dem Programm. Später wird er im Präsidentenpalast offiziell von Staatspräsident Orsi empfangen.
Ab 23 Uhr MEZ will der Papst in der Kathedrale der Hauptstadt eine Vesper mit Vertretern der katholischen Kirche des Landes halten. Nach Johannes Paul II. (1987 und 1988) ist Leo XIV. der zweite Papst, der Uruguay besucht. Kein anderes Land Lateinamerikas ist nur annähernd so stark säkularisiert. An die 1,2 Millionen Menschen und damit etwa 33 Prozent der Bevölkerung sind katholisch.
Am Samstag fliegt der Papst nach Paysandu im Osten Uruguays, wo er die erste Messe seiner Südamerika-Reise feiern wird. Noch am Nachmittag kehrt Leo XIV. in die Hauptstadt Montevideo zurück. Dort trifft er Menschen, die unter schwierigen sozialen Bedingungen im Stadtviertel Casavalle leben, und im Anschluss Vertreter aus dem Bildungsbereich an der Katholischen Universität von Uruguay. Am Samstagabend (Ortszeit) ist eine Vigil mit Jugendlichen im Estadio Centenario, dem größten Fußballstadion des Landes, geplant.
Am Sonntag geht es für Leo XIV. weiter in die nördlich von Montevideo gelegene Stadt Florida. Dort befindet sich das Heiligtum der "Virgen de los Treinta y Tres" ("Jungfrau der 33"), der Schutzpatronin Uruguays. Nach der Messe reist der Papst weiter nach Argentinien. In der Hauptstadt Buenos Aires folgt noch am Sonntag das Zusammentreffen von Leo XIV. mit dem wirtschaftsliberalen Staatspräsidenten Javier Milei, einer der Höhepunkte des Papst-Aufenthalts in Südamerika.
Nicht einmal vier Wochen nach seiner Lungen-OP besucht der Papst vom 6. bis 17. November drei Länder Südamerikas - Das Programm in Uruguay, Argentinien und Peru hat es in sich - Von Kathpress-Rom-Korrespondent Ludwig Ring-Eifel
In Paysandu feiert Leo XIV. am Wochenende die erste Messe seiner am Freitag beginnenden Lateinamerika-Reise - Bischof von Salto hofft auf neuen Impuls zur Evangelisierung im stark säkularisierten Uruguay