6 Tote, 15 Verletzte bei Anschlag - Leo XIV. versichert Hinterbliebenen und Verletzten Verbundenheit - Aufruf zur Suche nach Frieden und Eintracht
Vatikanstadt/Krakau, 08.11.2026 (KAP) Papst Leo XIV. zeigt sich entsetzt über die tödliche Auto-Attacke im polnischen Krakau. In einem von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichneten Telegramm an den Krakauer Kardinal Grzegorz Rys vom Sonntag versichert er die Verletzten und Hinterbliebenen seiner geistlichen Verbundenheit. Er wünschte den Betroffenen und den von Schmerz überwältigten Familien christliche Hoffnung. Zugleich mahnte er alle, unermüdlich auf der Suche nach Frieden und Eintracht zu bleiben.
Ein 24-jähriger Pole hatte am Samstagnachmittag laut Polizeiangaben auf dem Hauptplatz von Krakau aus einem Auto heraus auf Passanten geschossen. 6 Menschen kamen ums Leben, 15 weitere wurden teils lebensbedrohlich verletzt. Zwei Polizisten stoppten den Täter mit mehreren Schüssen. Sie wurden in dem Gefecht durch Kugeln des Angreifers ebenfalls schwer verletzt. Am Wohnsitz des Täters fand die Polizei dann die Leichen von drei seiner ebenfalls erschossenen Familienmitglieder.
Zweitägige Staatstrauer
In Polen gibt seit Sonntag eine zweitägige Staatstrauer. Am Sonntagnachmittag soll es in der Marienkirche am Marktplatz einen Gottesdienst geben, um die Verbundenheit mit den Opfern und den Widerstand gegen Hass und Gewalt auszudrücken.
Bei den Todesopfern von Krakau handelt es sich laut den Behörden um vier Frauen und zwei Männer; darunter sei auch ein Brite. Zu den Verletzten zählen Staatsangehörige aus Deutschland, Österreich, Großbritannien, Portugal und Russland, wie ein Sprecher der Woiwodschaft Kleinpolen mitteilte.