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September/Oktober

 

Mittelpunkt


Der "Erntedank" gilt Gott für die Erde und ihre Früchte, für die Fülle an Früchten und Nahrungsmitteln, die er gewährt.

 

 

Hintergrund


Die Idee des Erntedankfestes geht wahrscheinlich schon auf vorchristliche Religionen zurück. Schon im Judentum und in römischen Religionen feierte man im Herbst die lebensnotwendigen, reichen Gaben der Erde.
Das bei uns verbreitete Erntedankfest geht vermutlich auf römisches Brauchtum zurück, das bereits um das dritte Jahrhundert übernommen wurde.

 

 

Form der Feier und Brauchtum


Das Erntedankfest wird in den meisten Gemeinden am letzten Sonntag im September oder am ersten Oktobersonntag gefeiert. Körbe mit Früchten oder auch eine aus Kornähren gefertigte "Erntekrone" werden an jenem Sonntag an den Altar gebracht. Der Dank für die reichen Gaben wird in Gebeten und Liedern ausgedrückt.
In manchen Gegenden werden Erntefeste mit Festessen und Tanz gefeiert, in ländlichen Gemeinden gibt es aus diesem Anlass Jahrmärkte, und es ist Brauchtum, Strohpuppen am Feld zu verbrennen.

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