Wortlaut der Ansprache, die Papst Leo XIV. am Sonntag (30. November 2025) in Beirut bei der Begegnung mit den Autoritäten, den Vertretern der Zivilgesellschaft und dem Diplomatischen Korps im Präsidentenpalast gehalten hat, in ihrer offiziellen deutschen Übersetzung
Seit Jahrzehnten leidet der Libanon an inneren und äußeren bewaffneten Konflikten. Der Papst versucht, dem mit einer Botschaft des Friedens zu begegnen. Und er nimmt die Politiker in die Pflicht.
Auf seiner ersten Auslandsreise gibt es für Leo XIV. viele Premieren. Auch die rund 80 mitreisenden Medienschaffenden erlebten am Sonntag etwas ganz Besonderes: Die erste fliegende Pressekonferenz des neuen Papstes.
Der Papstbesuch als "Kreuzzug"? Türkische Nationalisten argwöhnen, der Vatikan wolle ehemals christliche Gebiete des Landes zurückerlangen. Ihre Proteste gegen Leo XIV. bleiben aber selbst bei Verbündeten ungehört.
Drei Tage ist der Papst im Libanon. Er kommt als Friedensbotschafter in ein von Kriegen und Krisen geplagtes Land. Sein Wort hat dort großes Gewicht, Christen sind im Libanon wichtiger als in anderen arabischen Ländern.
Wieder Proteste auf den Philippinen: Bei der Antikorruptionsbewegung ist auch die katholische Kirche erneut mittendrin. Das erinnert an den erfolgreichen Aufstand von 1986 - soll aber diesmal nicht so enden.
Präsidentin Tödtling-Musenbichler in "Pressestunde" - Große Lohnerhöhungen in Sozialwirtschaft "sehr, sehr schwierig" - Warnung vor Folgekosten durch weniger Sozialhilfe - Plädoyer für Begleitung und Palliativversorgung am Lebensende
Nach vier Tagen in der Türkei ist der Papst in den Libanon weitergeflogen. In dem krisengeplagten Land will er als Botschafter des Friedens wirken. Im Süden Beiruts gab es erst kürzlich wieder Luftangriffe.
Wortlaut der Ansprache, die Papst Leo XIV. am Sonntag am Ende der Feier der "Göttlichen Liturgie" in der Patriarchalkirche Sankt Georg in Istanbul gehalten hat, in ihrer offiziellen deutschen Übersetzung