Stationen der fünften internationalen Reise von Leo XIV. sind die Hauptstadtregion Paris sowie Lourdes und Metz.
Papst Leo XIV. besucht von 25. bis 28. September Frankreich. Stationen der fünften internationalen Reise von Leo XIV. sind die Hauptstadtregion Paris sowie Lourdes und Metz. In Paris besucht der Papst auch den Hauptsitz der Sonderorganisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation (Unesco).
Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron wird den Papst am 25. September in Paris empfangen. Anschließend ist der Besuch am Unesco-Hauptsitz vorgesehen. Zum Auftakt der Frankreich-Tage steht für Leo XIV. auch ein Gottesdienst in der Kathedrale Notre-Dame sowie ein Abendgebet mit zehntausenden jungen Menschen im Stade de France auf dem Programm.
Am 26. September folgt unter anderem eine große Messe auf der Place de la Concorde bevor der Papst in das weltbekannte Marienheiligtum Lourdes weiterreist. Dort wird Leo XIV. in der Erscheinungsgrotte beten und tags darauf, am 27. September, den Sonntagsgottesdienst feiern.
Am 28. September ist eine Messe im Stephansdom von Metz geplant. Zuvor ist auch eine interreligiöse Begegnung vorgesehen. In der lothringischen Stadt wird es beim Papstbesuch zudem um Europa gehen. In einem Vorort von Metz starb 1963 der als ein europäischer Gründungsvater geltende frühere französische Außenminister Robert Schuman.
Der Frankreich-Besuch ist der erste eines katholischen Kirchenoberhaupts seit der Visite von Benedikt XVI. (2005-2013) im Jahr 2008. Papst Franziskus (2013-2025) war zwar dreimal in Frankreich, nämlich 2014 in Straßburg, 2023 in Marseille und 2024 auf Korsika. Doch handelte es sich jeweils um Besuche bei europäischen Institutionen beziehungsweise um pastorale Anlässe, nie um einen offiziellen Staatsbesuch.
Für den seit Mai 2025 amtierenden Papst Leo ist es die fünfte Auslandsreise seines Pontifikats. Im Spätherbst 2025 hatte der erste US-Amerikaner im Papstamt die Türkei und den Libanon besucht, im März 2026 folgte eine Tagesvisite im Fürstentum Monaco. Im April 2026 absolvierte der Papst eine zwölftägige Reise in vier afrikanische Länder (Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea), anschließend besuchte er im Juni Spanien. Nach der Frankreich-Visite folgt noch heuer eine Südamerika-Reise, die Leo XIV. von 6. bis 17. November nach Uruguay, Argentinien und Peru führen wird.
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Leo XIV. vom 25. bis 28. September in Frankreich - Eine Million Menschen zu Gottesdiensten und Veranstaltungen erwartet - Papst trifft auf innenpolitisch zerrissenes Land und ein Kirche auf der Suche nach Orientierung - Zu rechnen ist auch mit einer Botschaft an Europa
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