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Weltgebetswoche & Tag des Judentums

Logo der Gebetswoche für die Einheit der Christen
Ökumene
18.01.2022, 15:00 Uhr

Von 18. bis 25. Jänner feiert die Kirche traditionell die "Gebetswoche für die Einheit der Christen". Außerdem wird der 17. Jänner als "Tag des Judentums" begangen. Aus diesem Anlass beleuchtet das Kathpress-Dossier Aspekte der Ökumene und des interreligiösen Dialogs in Österreich.

Fakten
Von 18. bis 25. Jänner findet die internationale "Gebetswoche für die Einheit der Christen" statt. Während der Gebetswoche kommen Christen aus unterschiedlichen Konfessionen zusammen, um gemeinsam für die Einheit der Christenheit zu beten.

Jedes Jahr werden Kirchenvertreter in einer anderen Region der Welt gebeten, die Materialien für die Gebetswoche zu erarbeiten. Heuer hat dies der Rat der Kirchen im Mittleren Osten mit Sitz in Beirut/Libanon übernommen. Die Reflexionen gehen der Frage nach, "wie Christinnen und Christen dazu aufgerufen sind, für die ganze Welt ein Zeichen der Einheit zu sein, die Gott uns bringt", wie es in einer Aussendung des Weltkirchenrates heißt. Menschen christlichen Glaubens aus verschiedenen Kulturen, Ethnien und Sprachen suchten gemeinsam nach Christus und hätten den gemeinsamen Wunsch, zu ihm zu beten.

In Österreich sind vom 18. bis 25. Jänner etliche Veranstaltungen in allen Diözesen vorgesehen. Der traditionelle zentrale Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) zur Weltgebetswoche findet am 20. Jänner in der Wiener Michaelerkirche statt. In den Domkirchen, vielen Pfarrgemeinden und auch in Klöstern und Stiften gibt es in der Gebetswoche gemeinsame Gottesdienste, zu denen die Christen unterschiedlichster Konfessionen zusammenkommen.

"Tag des Judentums"

Im Vorfeld der Gebetswoche findet seit vielen Jahren am 17. Jänner der "Tag des Judentums" statt. Das Christentum ist in seinem Selbstverständnis wesentlich mit dem Judentum verbunden; damit dies den Christen immer deutlicher bewusst wird, hat der ÖRKÖ im Jahr 2000 den "17. Jänner - Tag des Judentums" als Gedenktag im Kirchenjahr eingeführt. Dabei sollen sich die Christen in besonderer Weise ihrer Weggemeinschaft mit dem Judentum bewusst werden und zugleich des von ihnen an jüdischen Menschen und ihrem Glauben begangenen Unrechts in der Geschichte gedenken. Den Geist dieses Tages sollen die Kirchen anschließend in die weltweite "Gebetswoche für die Einheit der Christen" weiter tragen.
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