Papst im Flugzeug von Spaniens König Felipe am Rückweg nach Rom
12.06.202620:16
Spanien/Vatikan/Papst/Flugzeug
Iberia-Jet der vatikanischen Reisedelgation konnte auf Teneriffa wegen technischer Problemen nicht starten - Papstreise endet ohne fliegende Presskonferenz
Teneriffa, 12.06.2026 (KAP) Papst Leo XIV. hat nach einer technischen Panne beim Flugzeug der vatikanischen Reisedelegation den Rückflug von Teneriffa nach Rom in der offiziellen Maschine des spanischen Königshauses angetreten. Am Ende der einwöchigen Spanienreise des Papstes konnte der vorgesehene Airbus A320 der Fluggesellschaft Iberia am Freitagnachmittag nicht vom Flughafen Tenerife Norte auf der Insel Teneriffa starten. Daraufhin stellte König Felipe VI. sein persönliches Flugzeug für den Papst und dessen engste Mitarbeiter zur Verfügung.
Statt wie geplant um 16 Uhr MESZ traten Leo XIV. und mehrere Vatikanvertreter, darunter auch Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, rund drei Stunden später den Flug nach Rom an. Für die mitgereisten Journalisten wollte die Fluglinie Iberia eine Ersatzmaschine aus Madrid nach Teneriffa schicken.
Die seit Jahrzehnten übliche "fliegende Pressekonferenz" des Papstes auf dem Rückflug nach Rom musste daher an diesem Freitagabend entfallen. Als erwartete Ankunftszeit für den Papst in Rom wurde 23 Uhr angegeben.
Zum Abschluss seiner siebentägigen Spanienreise hatte Papst Leo am Nachmittag noch eine große Freiluftmesse am Hafen von Santa Cruz de Teneriffa gefeiert, die auch den Schlusspunkt des ersten Besuchs eines Papstes auf den Kanaren bildete.
Schon mit einiger Verspätung bestieg der Papst dann das vorbereitete Flugzeug, verließ es aber nach rund einer Viertelstunde vergeblichen Wartens wieder. König Felipe, der Leo XIV. zuvor bereits offiziell verabschiedet hatte, begleitete den Papst zunächst ins Flughafengebäude - diesmal ohne Roten Teppich, denn der war bereits eingerollt. Nach dem Papst verließ auch die offizielle vatikanische Delegation den Flieger.
Samt Medienvertretern an Bord wurde das Flugzeug dann zunächst auf dem Rollfeld einmal gedreht. Der Flugkapitän erklärte dazu in einer Durchsage, man versuche die Maschine neu im Wind zu positionieren und danach die Triebwerke neu zu starten. Dies blieb offensichtlich ohne Erfolg. Schließlich wurden auch die mitreisenden Medienschaffenden aufgefordert, den Iberia-Jet zu verlassen.