Leo XIV. besuchte von 6. bis 12. Juni Spanien - Madrid, Barcelona und Kanarische Inseln als Stationen
Papst Leo XVI. hat von 6. bis 12. Juni Spanien besucht. In einer Reise voller Höhepunkte mit zahlreichen, vielbeachteten Ansprachen machte der Papst Station in Madrid und Barcelona, bevor er auf die kanarischen Inseln Gran Canaria und Teneriffa weiterreiste.
Im Rahmen der vierten Auslandsreise seines Pontifikats sprach Leo XIV. als erster Papst im spanischen Parlament und predigte in großen Sportarenen. Er hielt Gottesdienste in weltbekannten Kirchen und an Häfen auf den Kanaren.
Im Zentrum seiner Reden stand die Achtung der Menschenwürde, von den Ungeborenen bis zu den nach Europa kommenden Migranten. Er forderte radikale Nächstenliebe, eine Abrüstung im Denken und Reden sowie eine friedvolle Weltordnung angesichts zahlreicher Kriege.
Bei vielen Auftritten bejubelten große Menschenmengen den Papst. Den größten Gottesdienst hielt Leo XIV. am 7. Juni in Madrid, wo er vor mehr als 1,2 Millionen Teilnehmern auch die Fronleichnamsprozession durch die Stadt führte.
Ein weiterer Höhepunkt war die Segnung des zentralen Christusturms der Sagrada Familia in Barcelona am 10. Juni, am 100. Todestag des Architekten Antoni Gaudi (1852-1926). Die berühmte Basilika hat seit einigen Monaten den höchsten Kirchturm der Welt.
Die beiden letzten Reisetage auf den Kanaren waren eng mit dem Thema Migration verknüpft, wo Leo XIV. leidenschaftliche Appelle für Integration und gegen Menschenhandel verkündete und um Respekt für die Würde der Migranten warb. Für das seit einem Jahr amtierende Kirchenoberhaupt war die Spanien-Reise der erste offizielle Besuch in einem EU-Land außerhalb Italiens.
Leo XIV. besuchte Flüchtlingslager auf Teneriffa und traf Migranten und Aufnahmehelfer - Papst in scharfen Worten an Schlepper, "die Todesrouten organisieren, Menschenhandel betreiben und das Leid anderer zum Geschäft machen"
Leo XIV. in eindringlicher Rede im Hafen von Arguineguin auf Gran Canaria: "Die Menschenwürde hat keinen Reisepass und verliert ihren Wert beim Überqueren einer Grenze nicht"
Begleitet von Jubel, Lichtinstallationen und einem Feuerwerk segnete der Papst in Barcelona den höchsten Kirchturm der Welt - Von Kathpress-Korrespondentin Sabine Kleyboldt
Auch spanisches Königspaar Felipe und Letizia sowie Ministerpräsident Sánchez bei Gottesdienst in weltbekannter Basilika in Barcelona am 100. Todestag von Architekt Antoni Gaudí
Leo XIV. traf Hunderte Caritas-Mitarbeiter und Mutter-Teresa-Schwestern in der als "Kathedrale der Armen" bekannten Kirche Sant Agusti im Stadtteil El Raval
Nach dem Schwerpunkt Politik in Madrid geht es für Leo XIV. im zweiten Teil seiner Spanienreise in Katalonien vor allem um Kultur, Brauchtum und Soziales - Aber der Papst liefert auch andere Bilder und Schlagzeilen - Von Kathpress-Korrespondentin Sabine Kleyboldt
Papst betete mit Benediktinern den Rosenkranz und bat auf Katalanisch um Frieden - Kloster mit bewegter Geschichte gilt seit Jahrhunderten als ein Zentrum katalanischer Frömmigkeit und Kultur
Kirchenoberhaupt macht Häftlingen Mut und betont ihre unverlierbare Menschenwürde - Papst: "Der Herr ermöglicht uns allen, immer wieder neu anzufangen"
172,5 Meter hoher zentraler Christusturm der Sagrada Familia wurde im Februar fertiggestellt - Abendlicher Gedenkgottesdienst mit Leo XIV. am 100. Todestag von Architekt Antoni Gaudí - Papst besucht am Mittwoch auch ein Gefängnis, trifft Vertreter von Sozialdiensten und leitet das Mittagsgebet im katalanischen Kloster Montserrat
Leo XIV. hielt abendliche Gebetsvigil mit rund 40.000 Menschen im Olympiastadion von Barcelona - Papst ruft zu sozialem Engagement auf, kritisiert Missbrauch und Femizide
Benediktinerkloster ist ein in den Fels gehauenes Symbol für Nationalstolz und Unabhängigkeitsstreben Kataloniens - Hintergrundbericht von Manuel Meyer (KNA)
Vierter Tag der aktuellen Auslandsreise führt Leo XIV. nach Katalonien - Papst segnete bei Begegnung mit 80.000 Katholiken im Real-Madrid-Stadion Grundsteine für 17 neue Kirchen - Goldene Rose für die "Jungfrau von Almudena"
Der Montagvormittag in Madrid war für Leo XIV. vor allem von politischen Begegnungen geprägt - Vor dem Parlament gab es eine historische Premiere - Spaniens Bischöfe mahnte Leo XIV. zu mehr Missbrauchsaufarbeitung - Von Kathpress-Korrespondentin Sabine Kleyboldt
Kirchenoberhaupt mahnt Spitzen der katholischen Kirche in Spanien zu "Zuhören, Wahrheit, Gerechtigkeit, Wiedergutmachung und einem immer entschlosseneren Handeln in Sachen Prävention"
Sie sprechen selten vor Volksvertretern - doch dann bleiben ihre Auftritte oft in Erinnerung: Päpste werben in Parlamenten für Frieden, Menschenwürde und Verantwortung
Dritter Tag des Spanienbesuchs bringt auch Begegnung mit Ministerpräsident Sanchez, Treffen mit Missbrauchsbetroffenen und Gebet in Madrider Almudena-Kathedrale
Appell bei Treffen mit Kulturschaffenden in Madrid zu Offenheit von Gesellschaft und Christentum - "Kann man wirklich glauben, dass das Europa, das wir so sehr lieben, ohne die Spuren des Glaubens dasselbe wäre?"
Madrid ist verkehrstechnisch lahmgelegt, blüht aber innerlich auf: Die Stadt hat den Papst zu Gast, erstmals seit vielen Jahren. Leo XIV. scheint in Spanien in seinem Element. Das tut beiden gut - Kathpress-Korrespondentenbericht von Sabine Kleyboldt
1,2 Million Gläubige bei Fronleichnamsgottesdienst in Madrid - Aufruf zu Nächstenliebe und Gerechtigkeit - Papst trug in Prozession Monstranz mit gewandelter Hostie durch Innenstadt
Leo XIV. wirbt bei spätabendicher Jugendvigil in Madrid für Stille, Wahrheit und Nächstenliebe, erinnert an prägende Jahre in Peru und nennt Vorbilder seines Glaubenswegs
Es ist die vierte Auslandsreise des seit 13 Monaten amtierenden Papstes. Leo XIV. zeigte sich schon auf dem Flug in Spaniens Hauptstadt voll Vorfreude, doch Routine dürfte die Woche für ihn nicht werden - Kathpress-Korrespondentenbericht von Sabine Kleyboldt
Ansprache im Königspalast von Madrid mit Appell zur "Anerkennung von Komplexität" als "besondere Berufung für Europa" - Wohlstand durch Begegnung statt Konfrontation schaffen
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Sieben Tage, fünf Flüge, 7.000 Kilometer, 22 Ansprachen - und vermutlich Hunderttausende Schaulustige: An diesem Samstag startet Leo XIV. seine Spanienreise. Hauptthemen: Migration und Menschenrechte, Kirche und Kultur
Neben Leo XIV. locken am Wochenende Superstar Bad Bunny, die Buchmesse und die Wahl des Vereinschefs von Real Madrid Millionen Menschen in die spanische Hauptstadt
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