Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Nachrichten
  • Dossier
  • Media
    • Fotos
    • Audios
    • Videos
  • Produkte
  • Redaktion
  • Impressum
  • Kontakt
  • Datenschutz & Cookies
Login
Noch kein Kunde?
Hier finden Sie unsere Produkte

Passwort vergessen?
Hauptmenü anzeigen
Produkte
Produkte
Suche
Login
Inhalt:

Caritas: Religionsführer sollen humanitäre Hilfe sicher machen

20.08.2026 10:05
Vatikan/Konflikte/Hilfsorganisation/Religion
Weltcaritasverband: Religiöse Autoritäten können bei Konfliktparteien auf Wahrung humanitärer Grundsätze hinwirken
Vatikanstadt, 20.08.2026 (KAP) Angesichts Hunderter getöteter Mitarbeiter von Hilfsorganisationen im vergangenen Jahr ruft Caritas Internationalis religiöse Autoritäten auf, ihren Einfluss geltend zu machen. Mit ihrer Vertrauensbasis könnten sie auch auf Konfliktparteien einwirken und zur Wahrung humanitärer Grundsätze beitragen, teilte der im Vatikan ansässige weltweite Dachverband katholischer Caritas-Organisationen mit.

Als Beispiel verwies der Verband auf Bischof Aurelio Gazzera in Zentralafrika. Trotz erheblicher Sicherheitsrisiken stehe der Leiter der katholischen Diözese Bangassou gemeinsam mit muslimischen und evangelischen Glaubensführern in Kontakt mit Behörden, Streitkräften und lokalen Gemeinschaften und trage so dazu bei, Gesprächskanäle offen zu halten.

Lobbyarbeit für das Völkerrecht

Caritas Internationalis verwies auch auf eine aktuelle Publikation mit dem Titel "Stärkung der moralischen Kraft des humanitären Völkerrechts durch religiöse Lobbyarbeit", die vom Graduate Institute of International and Development Studies in Genf zusammen mit kirchlichen Organisationen herausgegeben wurde. Die Arbeit untermauert die These, dass die Glaubwürdigkeit und lokale Präsenz religiöser Führer eine Lobbyarbeit für das humanitäre Völkerrecht unterstützen könnten.

Zum Welttag der humanitären Hilfe am Mittwoch hatte UN-Generalsekretär António Guterres auf die wachsende Gefährdung von Helferinnen und Helfern in Krisengebieten hingewiesen. In den vergangenen drei Jahren seien mehr als 1.000 humanitäre Helfer getötet worden, die meisten davon lokale Kräfte, die in ihren eigenen Gemeinschaften tätig gewesen seien, erklärte Guterres.
zurück
Meldungen
"Jugend Eine Welt" macht auf vergessene humanitäre Krisen aufmerksam
19.08.2026 13:15
Laut UNO benötigen aktuell 255,6 Millionen Menschen weltweit humanitäre Unterstützung
Guterres warnt vor wachsender Gefahr für Helfer
19.08.2026 13:04
UN-Generalsekretär fordert am Welttag Schutz humanitärer Mitarbeiter - Caritas, Ärzte ohne Grenzen und World Vision: Angriffe auf Kollegen zunehmend eine "Kriegstaktik"
Sicherheitsrat: Hilfswerke fordern Österreichs Einsatz für Völkerrecht
Politik
19.08.2026 12:24
Hilfsorganisationen drängen auf Schutz der Zivilbevölkerung, medizinischer Hilfe und humanitärer Helfer - Klare Positionen von Österreich bei Hunger als Kriegsmittel und autonomen Waffen vonnöten

  • Impressum
  • Kontakt
  • Datenschutz & Cookies
Katholische Presseagentur Kathpress
1010 Wien, Singerstraße 7/6/2
Tel: +43 / 1 / 512 52 83


© 1947-2026 KATHPRESS - Katholische Presseagentur Österreich
nach oben springen