Papst ruft Mächtige zu ernsthafter Suche nach Frieden auf
31.05.202612:35
Vatikan/Religion/Papst/Krieg/Frieden
Leo XIV. bei Mittagsgebet auf dem Petersplatz: "Möge die göttliche Vorsehung das Gewissen jener erleuchten, die Regierungsgewalt haben"
Vatikanstadt, 31.05.2026 (KAP) Zum Ende des Monats Mai, der in der katholischen Kirche als Marienmonat gefeiert wird, hat der Papst erneut zum Frieden aufgerufen. Beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz sagte er am Sonntag unter dem Beifall Tausender Pilger: "Möge die göttliche Vorsehung das Gewissen jener erleuchten, die Regierungsgewalt haben, und ihre Entscheidungen auf eine ernsthafte Suche nach einem gerechten und dauerhaften Frieden ausrichten."
Zuvor sagte er in einer Ansprache zum Thema Dreifaltigkeit: "Wir entdecken, dass jedes Geschöpf auf Gemeinschaft, Beziehung und Begegnung ausgerichtet ist. Und umgekehrt verstehen wir, warum Spaltungen, Polarisierungen und die Verachtung des Andersseins Zerstörung, Traurigkeit und Gefühllosigkeit in die Welt bringen."
Am Vortag hatte Leo XIV. zum zweiten Mal in diesem Jahr ein globales Friedensgebet angeführt, das von Zehntausenden Gläubigen in vier Erdteilen mitgebetet wurde. Nach dem Rosenkranzgebet in den vatikanischen Gärten hatte er in einer Ansprache mit Nachdruck ein Ende der Kriege auf der Erde gefordert.
US-Präsident nach Friedensgebet und Begegnung Leos mit Bürgermeister von Chicago: "Jemand sollte dem Papst erklären, dass der Bürgermeister von Chicago ein Nichtsnutz ist, und dass der Iran keine Atomwaffen haben darf!"
Rosenkranzgebet für Frieden am kommenden Samstagabend - Papst leitet Gebet in vatikanischen Gärten - Öffentliche Friedensgebete auch im ukrainischen Marienheiligtum Zarvanytsya, im Charbel-Heiligtum im Libanon und großen Wallfahrtsorten wie Lourdes, Fatima und Medjugorje