Papst beendet Besuch in Uruguay und fliegt nach Argentinien
08.11.202606:55
(zuletzt bearbeitet am 08.11.2026 um 07:13 Uhr)
Uruguay/Argentinien/Papst/Kirche/Politik
Tag drei der langen Papstreise durch Südamerika: Leo XIV. verabschiedet sich von Uruguay - In Buenos Aires trifft das Kirchenoberhaupt Präsident Milei
Montevideo/Buenos Aires , 08.11.2026 (KAP) Nach zweieinhalb Tagen in Uruguay reist Papst Leo XIV. am heutigen Sonntag nach Argentinien weiter. Nach einem Gottesdienst auf dem Platz vor der Kathedrale in der Stadt Florida fliegt er am späten Nachmittag (Ortszeit) von Montevideo nach Buenos Aires.
Dort trifft der Papst im Präsidentenpalast das seit 2023 regierende Staatsoberhaupt Javier Milei, der Argentinien mit einem radikal marktwirtschaftlichen Reformkurs umgekrempelt hat. Mit Spannung wird am Abend die Ansprache des Papstes vor Vertretern aus Politik, Diplomatie und Zivilgesellschaft in Argentinien erwartet. Papst Leo XIV. gilt als Verfechter der katholischen Soziallehre, die sich kritisch mit der reinen Marktwirtschaft auseinandersetzt.
Leos Amtsvorgänger, Papst Franziskus, stammte aus Argentinien. Nach seiner Wahl zum Kirchenoberhaupt im Jahr 2013 besuchte er seine Heimat bis zu seinem Tod 2025 allerdings nicht mehr.
In der stark säkularisierten Gesellschaft Uruguays hat die katholische Kirche einen geschwächten Stand. Der Papst wirbt jedoch beim Staat für Zusammenarbeit auf dem Feld des Sozialen.
Leo XIV. bei Besuch der von Jesuiten geführten Katholischen Hochschule von Uruguay: Nicht an das Ausstoßen, Ablehnen und Verachten anderer Menschen gewöhnen
Bei Vesper in Montevideo mahnt Leo XIV. zur Rückbesinnung auf Christus - Leo XIV. erhielt Gedenkmedaille, die Etappen des Aufenthalts in Uruguay, Peru und Argentinien künstlerisch zusammenfasst