Kathpress-Themenpaket zum kirchlichen "Tag des Judentums" (17. Jänner) und der internationalen "Gebetswoche für die Einheit der Christen" (18.-25. Jänner)
Kathpress-Themenpaket zum kirchlichen "Tag des Judentums" (17. Jänner) und der internationalen "Gebetswoche für die Einheit der Christen" (18.-25. Jänner)
Von 18. bis 25. Jänner findet wieder die internationale "Gebetswoche für die Einheit der Christen" statt. Während dieser acht Tage kommen Christen aus unterschiedlichen Konfessionen zusammen, um gemeinsam für die Einheit der Christenheit zu beten. In Österreich sind Veranstaltungen in allen Diözesen vorgesehen. Der zentrale Gottesdienst zum "Tag des Judentums", den der ÖRKÖ gemeinsam mit dem Koordinierungsausschuss veranstaltet, findet am Samstag, 17. Jänner, um 18 Uhr in der Wiener armenisch-apostolischen Kirche St. Hripsime (1030 Wien, Kolonitzgasse 11) statt. Die Predigt hält der Wiener katholische Dechant und Pfarrer Ferenc Simon.
2019 führte der Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit gemeinsam mit Partnern eine Dreiteilung des "Tages des Judentums" ein: auf einen "Tag des Lernens" (12. Jänner) und einen "Tag des Gedenkens" (15. Jänner) folgt am 17. Jänner - dem eigentlichen "Tag des Judentums" - ein "Tag des Feierns". Beim "Tag des Lernens" am 12. Jänner geht es heuer um die Bedeutung des Gebets im Judentum. Die Veranstaltung in der Misrachi Synagoge (1010, Judenplatz 8) beginnt um 18.30 Uhr. Es referiert der jüdische Historiker Awi Blumenfeld, weiters wird auch Prof. Gerhard Langer das Wort ergreifen. Der Vorsitzende des Ökumenischen Rates, Bischof Tiran Petrosyan, wird ein Grußwort sprechen. Moderiert wird der Abend von Prof. Regina Polak.
Im Vorfeld der Gebetswoche findet seit vielen Jahren am 17. Jänner der "Tag des Judentums" statt. Das Christentum ist in seinem Selbstverständnis wesentlich mit dem Judentum verbunden. Damit dies den Christen immer deutlicher bewusst wird, hat der ÖRKÖ im Jahr 2000 den "17. Jänner - Tag des Judentums" als Gedenktag im Kirchenjahr eingeführt. Auch um das Gedenken an von Christen an jüdischen Menschen und ihrem Glauben begangenen Unrechts in der Geschichte geht es dabei.
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