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Riskante Reise

Papst im Irak
© SABAH ARAR / AFP / picturedesk.com, SABAH ARAR
Papst im Irak
07.03.2021, 16:55 Uhr

Vor allem Sicherheitsfragen und die Corona-Pandemie machen den Irakbesuch von Papst Franziskus schwierig

 

> Heikle Mission: Der Papst im Zweistromland

 

> Programm der Reise von Franziskus in den Irak

 

> Stichwort: Christen im Irak

Fakten
Papst Franziskus hat am Freitag seine viertägige Irak-Reise begonnen. Es ist der historisch erste Besuch eines Papstes in dem islamischen Land. Schwerpunkte der Reise sind Begegnungen mit der bedrängten christlichen Minderheit und der interreligiöse Dialog mit dem Islam. So gedachte Franziskus in Mossul der Opfer des Bürgerkriegs und der Terrormiliz "Islamischer Staat". In Nadschaf traf er mit dem schiitischen Großajatollah Ali al-Sistani zusammen. Beobachter erhoffen sich von dem Besuch wichtige Impulse für Frieden und Versöhnung in dem Krisenland. Die Reise findet in einer prekären Sicherheits- und Pandemielage statt.

Das offizielle Besuchsprogramm sieht Stationen in Bagdad, Nadschaf, Erbil, Mossul, Karakosch und in der Ebene von Ur, Heimat des biblischen Stammvaters Abraham, vor. In Bagdad und Erbil feierte der Papst Gottesdienste mit den örtlichen Katholiken, darunter auch erstmals eine Messe im ostsyrischen Ritus.

Franziskus reist auf Einladung der irakischen Regierung und der örtlichen Kirche, die vor allem durch Patriarch Kardinal Louis Raphael I. Sako repräsentiert wird. Dessen chaldäisch-katholische Kirche zählt nach verschiedenen Schätzungen bis zu 500.000 Gläubige, von denen viele jedoch im Ausland leben. Daneben gibt es im Irak syrisch-katholische, armenisch-katholische und römisch-katholische Christen sowie weitere Kirchen, hauptsächlich altorientalische.
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