Buße und Umkehr, Gebet und Werke tätiger Nächstenliebe stehen im Zentrum der 40-tägigen österlichen Bußzeit - Aschermittwoch heuer am 18. Februar
In der österlichen Bußzeit, auch Fastenzeit genannt, bereiten sich Christinnen und Christen auf Ostern als das Fest der Auferstehung Jesu Christi vor. Die Kirche lädt dazu ein, sich erneut auf die Grundlagen christlicher Existenz zu besinnen. Daher stehen Buße und Umkehr, Gebet und Werke tätiger Nächstenliebe im Zentrum der Fastenzeit.
Katholisches Fasten wird auf individuelle Weise praktiziert, wobei die Kirche zwei strenge Fasttage - den Aschermittwoch und Karfreitag - vorschreibt. Häufig verzichten Gläubige auf Alkohol, Süßes, Fleisch oder schränken ihre Auto- oder Mediennutzung ein; viele nutzen die Fastenzeit zudem zu verstärktem Lesen der Bibel oder spiritueller Tagesimpulse.
Eine breite Palette von Angeboten soll das bewusste Erleben der Fastenzeit fördern. Kirchliche Aktionen unterstützen eine Lebensstil-Änderung etwa beim Autofahren oder im Fleischkonsum, während Solidaritätsaktionen wie die "Fastensuppe" die Hilfe für Notleidende in den Blick nehmen. Auch spirituelle Initiativen haben Hochsaison, darunter erweiterte Möglichkeiten zur vorösterlichen Beichte, Kreuzweg-Andachten, Fastenmeditationen, Einkehrtage sowie künstlerische Interventionen in Kirchen.
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